Sonntag, 23. April 2017

Jungspunde dominieren Wiesenttalzeitfahren

Steffen Lotter
Wenn Frank Müller zum jährlichen Wiesenttalzeitfahren im Frühjahr einlädt, finden selbst bei widrigen Bedingungen zahlreiche Radfahrer den Weg an die Startlinie in Behringersmühle. Von dort gilt es, die flachen 11,9 Kilometer bis Streitberg in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen. Bei der siebten Auflage des inoffiziellen Rennens, für dessen Teilnahme Organisator Müller keine Startgebühr erhebt und stattdessen zur Spende für die Elterinitiative krebskranker Kinder Erlangen e.V. aufruft, gab es sowohl bei den Herren als auch bei den Damen neue Sieger.



V.l.: Organisator Frank Müller mit den
Siegern Hanna Krauß und Manuel Heilmann
Im vierten Anlauf gelang es Lokalmatador Manuel Heilmann in einer Zeit von 16:37 Minuten den Sieg einzufahren. Trotz des nur wenige Tage zurückliegenden Trainingslagers konnte der 22-jährige Triathlet des SSV Forchheim einen deutlichen Vorsprung gegenüber seinem härtesten Konkurrenten Bernd Hagen (17:19) herausfahren. Dritter wurde Ralf Gärtner in 17:26 Minuten, der im klassischen Rennrad antrat. Auf den weiteren Plätzen folgten Martin Dornheim (17:31) und Steffen Lotter (17:59). Frank Müller sah nach 18:18 Minuten als Siebter die Ziellinie.



Während es bei den Männern vereinzelt Absagen aufgrund der kühlen Witterung gab, erschienen die Damen vollständig. Hier unterstrich Hanna Krauß einmal mehr, welches Potential in ihr steckt. Nach starken Leistungen beim Forchheimer Swim and Run, untermauerte die 23-Jährige nun auch am Rad ihre Ambitionen und gewann die Damenkonkurrenz in 20:20 Minuten. Den zweiten Platz teilten sich Katharina Lang und Maria Leidenberger (beide 20:43), Nadja Ludwig wurder Vierte (22:03) und Zsanett Koszta Fünfte (22:21). Alle Ergebnisse können unter muellerfrank.info abgerufen werden.
26 Athleten gingen bei einstelligen Temperaturen an den Start


Freitag, 21. April 2017

Kraft verteidigt Titel in Forchheim

Der 15. Forchheimer Swim and Run erfreute sich einer neuen Rekordteilnehmerzahl und war zum zehnten Mal in Folge ausgebucht. Ideale Wetterbedingungen und die kurzfristige Startmeldung des Triathlon-Profis Andreas Dreitz setzen der bestens organisierten Veranstaltung die Krone auf.

Den Sieg in der Männerwertung holte sich Vorjahressieger Fabian Kraft, der mit ‪6:29 Minuten über 600 Meter Schwimmen im Königsbad den Grundstein legte. Er wurde auf der fünf Kilometer-Laufstrecke zwar noch von Andreas Dreitz (‪7:03 Swim, ‪15:19 Run) abgefangen. Der Start von Dreitz lief aufgrund der zu kurzfristigen Anmeldung jedoch außer Konkurrenz. So brachte der Erlanger Kraft in starken ‪16:23 Minuten den Vorsprung souverän über die Ziellinie. Hinter ihm reihten sich der Kulmbacher Carsten Friedmann  (‪8:16‪17:11) und Torben Hoffmeister (‪8:49‪16:58) aus Bayreuth ein. Als schnellster Forchheimer belegte Michael Stirnweiß den vierten Platz (‪8:12‪17:39).

Auch in der Damenkonkurrenz wurde die Favoritin Hanna Krauß den Erwartungen gerecht und lieferte nicht nur die gewohnt schnellste Schwimmzeit (‪7:14), sondern ließ zusätzlich mit der besten Laufzeit (‪18:44) ihre Mitstreiterinnen über zwei Minuten hinter sich. Diese hießen Susanne Hoffmeister aus Bayyreuth (‪8:49‪19:16) und Claudia Mai aus Amberg (‪9:16‪19:23). Die Forchheimerin Anita Trinkerl belegte den zehnten Rang (‪9:06‪22:46).


Den größten Anteil der Teilnehmer stellten die Kinder und Jugendlichen. In den verschiedenen Altersklassen von Schüler D bis Jugend B und über die entsprechenden Distanzen von 50 Meter Schwimmen und 200 Meter Laufen bis 300 Meter Schwimmen und 2,5 Kilometer Laufen boten sich den Zuschauern bis zur Ziellinie spannende Wettkämpfe. Bei den Jüngsten siegten Jannek Ettinger vom SSV Forchheim sowie Lia Puzicha. Bei den Achtjährigen waren Emily Hof und Joseph Hof (beide LG Forchheim) erfolgreich. Die Schüler B dominierten die Barth Zwillinge, Anna und Julia, aus Bamberg sowie Michael Bachmann von der SG Mittelfranken. Für Aufsehen bei den Schülern A sorgten Heidi Jurankova so wie Lukas Juranek (beide X-Team).



Die Jugend A musste über die volle Distanz von 500 Meter Schwimmen und fünf Kilometer Laufen antreten. Ein tolles Ergebnis erzielte dabei Elena Pluta aus Forchheim, die als Zweitplatzierte hinter Sirka Eckhoff aus Röthenbach die Ziellinie überquerte. Bei den männlichen Athleten in der Jugend A erreichte Daniel Radovanovic aus Forchheim als Zweiter hinter Tobis Ulbrich aus Landshut das Ziel. Erfolgreich in der Staffelwertung waren Julia und Sylvia Heilmann von der Feuerwehr Hausen.
Der Wettkampf zählte auch als oberfränkische Meisterschaft im Swim & Run. Die Ergebnislisten können unter ‪www.swimandrun.ssv-forchheim.de eingesehen werden.

Montag, 23. Januar 2017

SSV verstärkt sich international

Mit den Österreichern Andreas und Christoph Prem werden die Forchheimer in der Saison 2017 erstmals ausländische Sportler in ihren Reihen haben. Dass dies eine Zäsur in der Philosophie des Vereins, der dem Werben von internationalen Athleten, die in der deutschen Triathlonliga starten möchten, mit Verweis auf die Wichtigkeit einer homogenen Mannschaft und Förderung der regionalen Sportler bislang eine Absage erteilt hatte, bedeutet, streitet der für den Leistungssport verantwortliche Abteilungsleiter Ralf Gärtner jedoch ab. „Mit Andi und Christoph glauben wir unser Team in der Spitze verstärken zu können, was nötig ist, wenn wir weiterhin in der 2. Bundesliga bestehen wollen. Die Ausrichtung des Vereins, jungen Talenten aus der Region einen höherklassigen Start zu ermöglichen, wird jedoch nicht verbaut, sondern gerade dadurch erhalten. Ausschlaggebend war aber auch, dass Andi und Christoph ein ähnliches Profil wie unsere etablierten Athleten mitbringen und wir uns sicher sind, sie schnell integrieren zu können.“

Andreas Prem
SSV Forchheim: Andi und Christoph, schön euch im SSV begrüßen zu dürfen! Wie seid ihr denn auf uns gekommen, kennt ihr jemanden aus dem Team?
Andreas Prem: Christoph und ich wollten schon länger in der Deutschen Triathlon Liga starten. Diese Saison haben wir ernst gemacht, ein bisschen recherchiert und sind gleich auf dem SSV Forchheim gestoßen!
Christoph Prem: Bis jetzt waren wir hauptsächlich mit Ralf in Kontakt - freuen uns aber, schon bald unsere Teamkollegen und andere Mitglieder zu treffen!

SSV Forchheim: Wie schätzt ihr unsere Ligateams und den Verein ein? Was war euer erster Eindruck?
Christoph: Wir sind beeindruckt von der Größe und Professionalität des Vereins. Auch die Freundlichkeit und das Vertrauen freuen uns sehr!
Andi: Wir kennen die Liga und ihr Niveau bis jetzt nur aus zweiter Hand, wir glauben jedoch, dass das Niveau recht hoch ist, starten doch immer die Besten jedes Vereins. Das sind wir sicher noch nicht gewohnt, umso mehr freuen wir uns auf diese Herausforderung!

SSV Forchheim: Was macht für euch den Reiz aus in Deutschland zu starten?
Christoph: Die Rennen mit Windschattenfreigabe sind für mich das Spannendste. In Österreich gibt es leider nur sehr wenige solcher Rennen.
Andi: Zusätzlich finde ich die Teambewerbe eine echt spannende Herausforderung!

Christoph Prem
SSV Forchheim: Wie lange seid ihr dem Triathlon schon treu?
Christoph: Seit Kindesalter waren wir schon immer sehr aktiv und ich habe im Jahr 2009 zum ersten Mal einen Triathlon absolviert. Da bin ich auf den Geschmack gekommen und habe es dann von Jahr zu Jahr ernster genommen und mehr Bewerbe gemacht. 
Andi: Ich habe es ihm ein Jahr später nachgemacht, weil mich die Kombination dreier Sportarten fasziniert hat. 

SSV Forchheim: Wo liegen eure Stärken, wo eure Schwächen?
Christoph: Wir sind beide relativ gute Schwimmer und Läufer, dafür eher schwächere Radfahrer.
Andi: Es gibt aber in allen drei Disziplinen noch Luft nach oben.

SSV Forchheim: Welche Pläne habt ihr für die Saison 2017 neben den Ligarennen?
Christoph: Ein weiteres Ziel sind die Österreichischen Staatmeisterschaften.
Andi: Für mich ist neben den sportlichen Zielen noch wichtig, dass ich mein Studium erfolgreich abschließe.


SSV Forchheim: Dann wünschen wir euch nicht nur sportlich, sondern auch privat alles Gute und freuen uns auf eine erfolgreiche Saison mit euch.

Montag, 16. Januar 2017

Weiterer Neuzugang bei den SSV Damen

Das Damenteam des SSV Forchheim stellt die gebürtige Bambergerin Katharina Lang als vierten Neuzugang vor. Für die 28-Jährige endet damit ein Kapitel am anderen Ende der Welt.

SSV Forchheim: Herzlich willkommen, liebe Katha! Du bist der erste Damen-Neuzugang für 2017, der vorher noch nicht für den SSV gestartet war. Deswegen freut es uns ganz besonders, dich bei uns begrüßen zu dürfen. Und wenn man es genau nimmt, bist du auch der erste internationale Zugang. Wie kommt’s?

Katha Lang: Ich bin vor knapp zweieinhalb Jahren beruflich nach Australien gekommen. So schön das Land und das (Triathlon-)Leben hier auch ist, ist es leider doch etwas zu weit weg von Deutschland und ich möchte meine Familie und Freunde wieder öfters sehen. Den australischen Sommer hätte ich gerne noch mitgenommen, aber es hat sich eine gute Gelegenheit bei Bosch in Bamberg ergeben und da konnte ich nicht nein sagen.


SSV Forchheim: Kennst du bereits jemanden aus dem Team?

Katha Lang: Mit Lena und Ralf habe ich in Bamberg studiert und habe dadurch auch Michi und Juliane kennengelernt. Und da ich vor Australien beim SV Bamberg geschwommen bin, kenne ich Flo und Hanna vom Schwimmen.

SSV Forchheim: Nun bist du ja nicht etwa neu in unserem Sport, sondern hast dich bereits über alle Distanzen ausprobiert. In der Liga erwarten dich kurze Distanzen und es kommt häufig auf eine geschlossene Teamleistung an. Wo glaubst du, dass du dem Team weiterhelfen kannst?

Katha Lang: Da ich nicht die schnellste Läuferin bin, kann ich die Mädels hoffentlich vor allem beim Schwimmen und Radfahren unterstützen.


SSV Forchheim: Hast du neben den Ligarennen noch weitere Wettkämpfe ins Auge gefasst?

Katha Lang: Da mir die längeren Distanzen gut liegen, möchte ich auf jeden Fall bald wieder eine Halbdistanz machen - wahrscheinlich den Ironman 70.3 in Zell am See im August.

SSV Forchheim: Vielen Dank, liebe Katha, und viel Erfolg in 2017!


Die Kaderplanung unserer Damen ist damit abgeschlossen. Zum Aufstiegsteam von 2016 stoßen mit Lena Gottwald, Juliane Müller, Sonja Müller und Katharina Lang vier weitere starke Neuzugänge. Sind wir gespannt, wie sich dieses Team in der Regionalliga schlagen wird!

Dienstag, 6. Dezember 2016

Lena Gottwald is back!

Die Siegerin des Stadttriathlon Forchheim wird das Damenteam des SSV Forchheim verstärken, mit dem sie bereits vor zwei Jahren auf Punktejagd ging. Nach einem einjährigen Intermezzo in der 1. Bundesliga kehrt die 21-Jährige nun zurück zu den Forchheimerinnen, die sich mit dem ersten Platz in der Bayernliga das Aufstiegsrecht in die Regionalliga erkämpft hatten. Von diesem werden sie nun auch Gebrauch machen.

SSV Forchheim: Willkommen zurück bei den Sahneschleckern, liebe Lena! Nachdem Du vor zwei Jahren bereits für unser Damenteam in der Regionalliga gestartet warst, trennten sich die Wege. Für dich ging es zu Tristar Regensburg in die 1. Bundesliga, die Damen des SSV stiegen – auch durch Deinen Weggang bedingt – freiwillig in die Bayernliga ab. Die Saison 2017 wirst Du nun wieder mit den SSV-Damen auf Punktejagd gehen. Wie kam es dazu?

Lena Gottwald: Die Entscheidung des Tristar Regensburg, nicht in der 1. Bundesliga zu bleiben und dort alles zu geben, um nochmal zu versuchen, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu erreichen und die damit verbundene Einstellung der Athleten kann ich nicht unterstützen. Ich gehe lieber für einen Verein an den Start, bei dem ich weiß, dass die anderen Athleten mindestens genauso viel Ehrgeiz zeigen und Motivation mit in die neue Saison bringen wie ich. Deshalb freue ich mich den SSV beim Aufstiegskampf unterstützen zu dürfen.

SSV Forchheim: Du sprichst von Aufstiegskampf, wohlwissend, dass die SSV-Damen gerade erst aus der Bayernliga in die Regionalliga aufgestiegen sind. Was macht Dich da so sicher?

Lena Gottwald: Ich zähle auf ein starkes Team u.a. mit Hanna Krauß, die sicher auch in der Regionalliga Top-Platzierungen einfahren wird, sowie Juliane Müller, die nach ihrer Babypause wieder zum Team stößt.

SSV Forchheim: Welche Ziele hast du Dir für 2017 gesteckt, mit dem SSV als auch für Deine privaten Rennen?

Lena Gottwald: Ganz klar: Spaß am Sport! Ich werde an so vielen Ligarennen teilnehmen wie möglich. Dabei Podestplätze in der Teamwertung der Regionalliga mit den SSV Damen zu erreichen, wäre natürlich super und auch absolut machbar, da wir ja sehr gut besetzt sind. Größere Wettkämpfe außerhalb des Ligabetriebs sind erstmal nicht geplant, vielleicht die Saison danach, wer weiß wo der Weg hinführt...

SSV Forchheim: Na da sind wir aber gespannt. Wir freuen uns sehr, Dich wieder in der SSV Familie zu haben und wünschen Dir und dem Team eine erfolgreiche Saison 2017.

Neben Gottwald und Teamleiterin Juliane Müller kehrt auch Sonja Müller nach ihrer Babypause zurück zum Team.